Lebenselixier Wasser


Allgemein, Küche, Werbung / Sonntag, Dezember 29th, 2019

Um es gleich vorweg zu sagen, ich bin absolut kein wirklicher Wassertrinker und ersetze meinen Flüssigkeitshaushalt eher mit Kaffee an erster Stelle. Wasser war bisher für mich das, was man zum Putzen, Waschen oder zur Körperpflege benutzt.

Doch vor kurzem hat sich mein verhalten zum Wassertrinken verändert, wofür sicher mein Mann einen großen Anteil dazu beigetragen hat. Bevor ich nun aber erzähle wie das von statten ging, habe ich versucht mich zum Thema Wasser etwas schlauer zu machen. Interessant fand ich, dass es verschiedene Arten von Wassersorten gibt. So wird zum Beispiel zwischen Mineralwasser, Tafelwasser, Quellwasser und Leitungswasser unterschieden. Na ja, das Leitungswasser kein Mineralwasser ist, wusste ich ja schon. Doch Mineral-, und Quellwasser unterscheiden sich auch erheblich schon alleine durch die Auflagen der Herstellung. Wer sich intensiver mit dem Thema auseinandersetzen möchte, kann sich bei mineralwasser.com informieren.

Ich will jetzt hier keine Studie verfassen doch sei angemerkt, das Mineralwasser das einzige amtlich anerkannte Lebensmittel in Deutschland ist und unterliegt über 200 geologische, chemische und mikrobiologische Untersuchungen.

Leitungswasser besteht zu zwei Drittel aus Grundwasser…

…und einem Drittel aus Oberflächenwasser wozu Flüsse, Seen oder Talsperren besteht. Die Trinkwasserverordnung regelt die Qualitätsbestimmungen für die der Wasserversorger bis zur Wasseruhr verantwortliche ist. Ab der Wasserleitung geht die Verantwortung an die Hausverwaltung.

gesprudeltes Wasser

Nachdem ich dann erfahren habe, dass Stiftung Warentest bei den Untersuchungen herausfand das Leitungswasser gesünder als Mineralwasser ist, war ich echt überrascht. Sie fanden keine Rückstände von Hormonen, der Anti-Baby-Pille und auch kein Pestizid Glyphosat. Lediglich ein paar Spuren von Nitrat, Süßstoffe, Medikamente u.s.w. hat man entdeckt, die jedoch in ihrer Konzentration so schwach waren, dass sie als unbedenklich erklärt wurden. So berichtete im Juni 2019 Stiftung Warentest.

Wasser zuhause Sprudeln

OK, mein Mann trinkt schon lange das Wasser aus der Leitung. Ohne Sprudel, so ganz flach, ist es allerdings auf Dauer doch ganz schön fad und langweilig. Um hier auch ein bisschen Abwechslung zu schaffen, haben wir uns dann das Mineralwasser aus dem Supermarkt geholt, was allerdings bei jedem Kauf eine ganz schöne Schlepperei war. Aber, nach etwa einem Jahr schleppen, sind wir auf den Trichter gekommen und haben uns dann entschieden, unser Wasser zuhause zu sprudeln. Kurzum, wir besorgten uns einen Wassersprudler.

Mein Sodapop Wassersprudler

Wir haben uns im Internet umgesehen und einige der angebotenen Sprudler verglichen. Die Preise sind hier sehr unterschiedlich und auch die Bewertungen sind bei der Aussage der Leistungsfähigkeit sehr differenziert. Wir kennen das ja, jeder hat seine eigenen Erwartungen und Ansprüche. Da kann man es kaum jedem Recht machen.

Wir lieben unseren Sprudler

Unser Anspruch ist ein Sprudel, bei dem wir die Sprudelstärke selbst einstellen können. Außerdem war es uns wichtig, dass wir keine Plastik- sondern Glasflaschen erhalten. Etwas schwieriger war es mit den CO² Zylindern. Sie schwanken im Preis und sind nicht wirklich günstig. Eine Flasche reicht für ca. 60 Liter Wasser und was mach ich mit der leeren Flasche?

Wir fanden den passenden Sprudler bei Amazon und haben uns für mySodapop entschieden. Die CO² Zylinder sind jetzt auch nicht gerade günstig aber akzeptabel. Das Gerät ist einfach zu bedienen und wird mit einem Sprudel-Shirt eingesetzt. Das finde ich toll, denn sollte die Glasflasche einen Sprung haben, splittert beim Begasen das Glas nicht durch die Küche.

Außerdem sparen wir uns die Schlepperei, schonen die Umwelt und verzichten in diesem Punkt auch auf das Plastik. Wirklich überraschend fand ich, dass tatsächlich das Wasser schmeckt. Nach meiner Meinung ist es mit einem Mineralwasser nicht zu vergleichen, zumal wir auch den Sprudel nach unserem eigenen ermessen dosieren können. Die dazu angebotenen Sirups sind im Geschmack ganz ok, wobei ich öfter mal die ausgepresste Zitrone mit Honig vorziehe.

Demnächst werde ich versuchen den Sirup selbst herzustellen und bin jetzt schon auf den Geschmack gespannt. Letztendlich muss ich zugeben, dass auch für mich Wassertrinken nicht mehr fremd ist und ich den Kaffee, bestimmt um die Hälfte reduziert habe. So ein Sprudler ist wirklich praktisch und jetzt könnte es mir sogar gelingen meine zwei Liter Wasser am Tag zu schaffen. Probiert es doch selbst mal aus. Hast du einen Sprudler zuhause? Dann sag uns doch Deine Meinung zum selber Sprudeln.

Also dann, fröhliches Sprudeln und bis auf Bald

Thea

Bildquelle:
Titelbild von PublicDomainPictures auf Pixabay
Wasserglas: Bild von ExplorerBob auf Pixabay

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