WhatsApp und seine Tücken


Allgemein, Webnetz / Montag, Februar 10th, 2020

Die ganze Welt ist mit WhatsApp verbunden, Du auch?!

Ich chatte gerne über den PC mit WhatsApp, weil ich da viel besser und einfacher schreiben kann als mit dem rumgefummel am Handy. Pech allerdings, wenn man nicht die neueste Version der Desktop App installiert hat, denn da besteht eine echte Sicherheitslücke. Die „Hacker“ haben so nämlich die Möglichkeit nicht nur auf das Smartphone, sondern auch auf den PC zuzugreifen. Das kann unter Umständen sehr ärgerlich werden.

Frauen-Chat
Bild von silviarita auf Pixabay

6 Tipps wie man sich bei WhatsApp etwas schützen kann

Da WhatsApp der meistbenutzte Messenger-Dienst ist und 50 Milliarden[1] Mitteilungen pro Tag gesendet werden, ist es kein Wunder das auch die Kriminellen darauf spekulieren. Ich hab mir gedacht, das könnte einige von euch auch interessieren und hab hier mal zusammengefasst, wie man sich zumindest etwas vor unerwünschten Zugriffen und Zuhörern schützen kann.

1.     Vertrauliches gehört nicht ins WhatsApp

Auch wenn WhatsApp eine End-zu-End Verschlüsselung hat, ist das System nicht lückenlos. Ein unbefugter Dritter kann trotzdem mithören. Daten, Fotos oder Dokumente die als vertraulich eingestuft werden, sollten grundsätzlich nicht über WhatsApp versendet werden.

2.     Immer up to date sein

Mit jedem Update von WhatsApp werden auch neu entdeckte Sicherheitslücken geschlossen. Wer WhatsApp schon hat bekommt normalerweise die Updates automatisch. Trotzdem ist die Kontrolle zwischendurch bestimmt nicht falsch. Achten sollte man auf jeden Fall darauf, dass man ausschließlich die offizielle WhatsApp Anwendung verwendet. Die steht im App Store von Google oder Apple zur Verfügung.

3.     Weniger ist mehr

Wie schon gesagt, es gibt auch Zuhörer für die Inhalte nicht bestimmt sind. Jeder der deine Telefonnummer hat, kann auch deinen Status sehen. Wem das nicht gefällt, kann das über die Einstellungen ändern. Dazu tippt man bei Android auf die drei Striche rechts oben und bei iOS auf das Zahnrad, um in die Einstellungen zu gelangen. Weiter auf Account, dann auf Datenschutz und auf Profilbild tippen, um entscheiden wer das Foto sehen darf. Generell ist „jeder“ festgelegt. Durch das antippen, kannst du die Anzeige ändern zu „Meine Kontakte“. Danach tippt man auf Info und kann sich entscheiden zwischen „Meine Kontakte außer… „ oder „Nur teilen mit…“ und wählt die gewünschten Kontakte aus, denen der Status angezeigt werden soll.

4.     Da kommst du net rein

Es gibt auch immer wieder Menschen, die unerwünschte und aufdringliche Nachrichten senden, da jeder der deine Telefonnummer hat dich kontaktieren kann. Doch mit Nervensägen und Mobber wird jetzt kurzer Prozess gemacht. Es gibt nämlich die Blockier-Funktion. Da geht dann nix mehr mit blödem Geplänkel, weder per Nachricht noch per Telefon. Die blockierten Personen sehen keinen Status mehr und auch das Profilbild ist nicht mehr zu sehen. Das geht ruckzuck. Zuerst auf den Chat mit der Person gehen, dann auf den Namen tippen, etwas runterscrollen und dann auf das Feld „Blockieren“ drücken, fertig.

5.     Ich sehe dich

Man will ja nicht, dass jeder weiß, wann man zuletzt online war oder ob man gerade aktiv in WhatsApp ist. Dass, kann nämlich auch jeder sehen, der die Telefonnummer kennt, selbst wenn man dessen Nummer nicht hat. Wem das also nicht gefällt kann auch das ändern. Dazu tippt man auf Einstellungen, Datenschutz und Zuletzt online. Dort kann man auswählen wer den Online-Status sehen darf.

6.     Hast du’s gesehen oder nicht?

Auch die Lesebestätigung (die blauen Häkchen rechts neben dem Text), lässt sich deaktivieren. Da überlege ich auch ob ich das mache. Denn erst vor kurzem hat mir jemand vorwurfsvoll gesagt: “Du hast doch meine Nachricht gelesen, warum antwortest du nicht“?! Vielleicht hatte ich da grad keine Zeit, keine Lust, oder musste noch überlegen. Und überhaupt, ich antworte dann, wenn ich kann.

Der Weg zur Deaktivierung geht über die Einstellungen zum Account und Datenschutz. Den Regler bei Lesebestätigung einfach auf “Aus” schieben. Wer das macht, kann aber dann auch selbst nicht mehr sehen ob seine Nachrichten gelesen wurden.

Einige der Einstellungen habe ich umgesetzt und muss sagen, ich bin ganz zufrieden damit. Denn im Laufe der Zeit fühlte ich mich tatsächlich oft gestört. Jetzt geht’s wieder besser… 😉

Waren die Tipps für euch hilfreich? Dann würde ich mich über einen Kommentar freuen.

Wollt ihr noch mehr solche Infos? Dann schreibt mir das einfach auch in’s Kommentarfeld. Soweit verbleiben ich dann bis bald,

eure Thea

Quelle:
Beitrags-Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
[1] PCtipp.ch

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